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Tabak
» Prävalenz

Vergleiche mit Nachbarländern

Gegenwärtige Situation

Basierend auf Daten, die im Rahmen einer Eurobarometer-Befragung 2017 erhoben wurden (Eurobarometer, 2017), scheint das Ausmass des Tabakkonsums in den umliegenden Ländern, namentlich in Deutschland, Österreich und Italien, den Daten der CoRolAR-Befragung 2016 vergleichbar. Gemäss Eurobarometer, in welchem ebenfalls Personen ab 15 Jahren berücksichtigt werden, definierten sich 25% der deutschen, 28% der österreichischen und 24% der italienischen Bevölkerung als aktuell Rauchende (Abbildung). Frankreich hebt sich mit 36% Rauchenden etwas von den anderen Nachbarländern ab. Gemäss CoRolAR-Befragung 2016 belief sich der Anteil der Rauchenden in der Schweiz auf 25.3% (Gmel et al., 2017). Basierend auf denselben Befragungen erreichte der Anteil der ehemals Rauchenden 21% in Deutschland, 22% in Frankreich, 19% in Österreich und 14% in Italien; in der Schweiz lag dieser Anteil bei 23.6%.

Die Daten der HBSC-Befragung ermöglichen einen Vergleich des Ausmasses des Tabakkonsums bei Jugendlichen mit den Nachbarländern. Während 2014 in der Schweiz 37% der 15-Jährigen angaben, bereits mindestens einmal geraucht zu haben, erreichte dieser Anteil 40% in Österreich, 48% in Frankreich, 46% in Italien und 35% in Deutschland (Abbildung, Inchley, Currie et al., 2016). Der Anteil der 15-Jährigen, die täglich rauchten, erreichte 13% in Italien, 11% in Frankreich, 10% in Österreich und Deutschland und 6% in der Schweiz.

Entwicklung und Tendenzen

Eine Eurobarometer-Befragung für das Jahr 2006 (Eurobarometer, 2007) ergab Prävalenzraten betreffend den Tabakkonsum, die in allen betrachteten Ländern 30% oder mehr erreichten (33% in Frankreich, 31% in Italien und Österreich, 30% in Deutschland); Schätzung im Rahmen des Tabakmonitorings (TMS) ergaben für die Schweiz einen Raucheranteil von 29% (bei 14- bis 65-Jährigen). Auch wenn die Prävalenzraten seit 2006 in allen betrachteten Ländern ausser in Frankreich zurückgegangen sind, scheinen sie sich in den letzten Jahren eher zu stabilisieren oder sogar wieder zuzunehmen (2014: Deutschland 27%, Frankreich 32%, Österreich 26%, Italien 21%, Schweiz 24.9%; 2016: Schweiz: 25.3%; 2017: Deutschland 25%, Frankreich 36%, Österreich 28%, Italien 24%) (Eurobarometer, 2017, Eurobaromètre, 2015, Gmel et al., 2017, Gmel et al., 2015).

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